Companion & Kommunikation

Onboarding-Assistent für neue Mandanten

Ein neues Mandat beginnt fast immer gleich: mit einer Mail, in der die Hälfte fehlt, drei Rückfragen-Schleifen und einem Mandanten, der nicht weiß, was eine Dauerfristverlängerung ist. Dabei ist der Weg für die Kanzlei Routine – nur für den Mandanten ist er neu.

Anfrage-Lotse / Angebotsfinder

01Intro

Der Onboarding-Assistent macht aus diesem Einstieg einen geführten Weg: Zwei, drei Fragen klären, welche Situation vorliegt – Wechsel vom Vorberater, Gründung, private Erklärung – und dann bekommt der neue Mandant genau das, was für seinen Fall zählt: die passende Unterlagen-Checkliste, den Portal-Zugang, den richtigen Termin-Typ. Keine Unterlagen-Wüste, kein Formular für alles. Für die Kanzlei heißt das: Neue Mandate starten vollständig statt löchrig, und die Rückfragen-Schleifen der ersten Wochen fallen weg.

Der Assistent ist der Wegweiser VOR und ZU Beginn des Mandats – er führt durch Organisation, nicht durch Steuerrecht. Fachliche Erstberatung (Rechtsform, Gestaltung) bleibt Gesprächsstoff für den Termin mit der Steuerberaterin.

02Demo

simulation · fiktive kanzlei

Du bist neuer Mandant der fiktiven „Steuerkanzlei Reiter“. Statt „Rufen Sie uns an“: zwei Fragen – und du weißt, welche Unterlagen und Schritte für deine Situation zählen. Probier verschiedene Wege durch.

Kein Hexenwerk: Dahinter steht eine Weiche – Fragen mit klaren Abzweigen. Genau deshalb ist Stufe 1 so zuverlässig: keine KI, die raten könnte. Erst wenn Besucher frei formulieren sollen (Stufe 2), ordnet ein Sprachmodell den Einstieg zu – die Weichen bleiben.

Spiel im Tab „ausprobieren“ einen Weg durch – er leuchtet hier auf.

03Ablauf

  1. 01

    Eure Onboarding-Fälle sortieren

    Wie kommen neue Mandate tatsächlich herein – Wechsel, Gründung, Empfehlung, private Erklärung? Je Fall: Welche Unterlagen, Zugänge und Schritte braucht es wirklich? Daraus entsteht die Landkarte, auf der der Assistent führt.

  2. 02

    Die Fragen finden, die wirklich trennen

    Meist reichen zwei oder drei: Woher kommst du, was sollen wir übernehmen, wie ist deine Situation? Formuliert, wie Mandanten sprechen – nicht, wie ein Aufnahmebogen denkt.

  3. 03

    Checklisten und Wege bauen

    Je Fall eine passgenaue Unterlagen-Liste, der Portal-Zugang am richtigen Punkt, der passende Termin-Typ am Ende. Kein Weg endet im Nichts – und keiner verlangt Unterlagen, die für den Fall irrelevant sind.

  4. 04

    In Website und Kanzlei-Ablauf einbetten

    Der Assistent wird Teil eurer Website („Mandant werden“) und übergibt strukturiert an euer Team: Wer neu ankommt, steht in eurer Übersicht – mit Fall-Typ und Stand der Unterlagen.

  5. 05

    Beobachten und nachschärfen

    Nach ein paar Wochen zeigt sich, wo neue Mandanten aussteigen oder doch anrufen. Dann justieren wir Fragen, Listen und Formulierungen – der Assistent wird mit echten Mandanten besser.

04Ausbaustufen

Der Einstieg kommt komplett ohne KI aus – und nimmt der Kanzlei trotzdem sofort die Rückfragen-Schleifen der ersten Mandatswochen ab.

Stufe 1

Einstieg: der geführte Weg

Ein regelbasierter Flow mit festen Fragen und passgenauen Checklisten je Fall-Typ. Zuverlässig, schnell gebaut, sofort spürbar.

Stufe 2

Ausbau: Freitext versteht

Neue Mandanten dürfen einfach beschreiben („Ich hab letztes Jahr gegründet und jetzt kommt das Finanzamt…“) – eine KI ordnet die Situation ein und steigt an der richtigen Stelle in den Flow ein.

Stufe 3

Vollausbau: tief verdrahtet

Der Assistent übergibt direkt an Portal und Kanzlei-Ablauf: Zugang wird angelegt, Unterlagen-Stand wird getrackt, das Team sieht, welches Mandat startklar ist.

05Technische Umsetzung

  • Der Assistent lebt in eurer Website – kein externes Widget-Fenster, kein Fremd-Branding.
  • Stufe 1 ist ein Entscheidungsbaum: feste Fragen, feste Weichen, passgenaue Checklisten. Unspektakulär und genau deshalb zuverlässig.
  • Ab Stufe 2 arbeitet ein Sprachmodell am Einstieg mit: Es ordnet frei formulierte Situationen ein – die Weichen dahinter bleiben regelbasiert und vorhersagbar.
  • Das Datenmodell dahinter: eure Fall-Typen, Unterlagen-Listen und Abläufe als saubere Struktur – dieselbe Grundlage, auf der auch ein Mandanten-FAQ-Assistent aufsetzen kann.
  • Übergaben nach Bedarf: Portal-Zugang, Termin-Buchung, strukturierte Nachricht an die zuständige Sachbearbeiterin.
  • Gebaut wird im Stack eurer Website; für Stufe 2 kommt ein kleines Backend dazu.

zur einordnung · Diese Punkte zeigen, wie so etwas typischerweise gebaut wird – nicht, wie es bei dir gebaut werden muss. Was wirklich passt, entscheidet sich im Projekt: an deinem Bestand, deinem Team und dem, was sich danach gut pflegen lässt.

06Ergänzende Bausteine

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