Companion & Kommunikation
Anfrage-Lotse / Angebotsfinder
Jemand landet auf deiner Website und will etwas von dir. Nur was genau – und wohin damit? Ein Kontaktformular für alles beantwortet diese Frage nicht.
Anfrage-Lotse / Angebotsfinder
01Intro
Der Lotse stellt die zwei, drei Fragen, die den Unterschied machen: Worum geht es? Wie dringend? Für wen? Danach steht der Besucher nicht mehr vor fünf Menüpunkten, sondern vor genau einem nächsten Schritt. Eine Tischreservierung geht direkt ins Buchungstool, eine Eventanfrage bringt gleich Datum und Gruppengröße mit, und wer nur eine kurze Frage hat, bekommt eine kurze Antwort. Für dich heißt das: weniger Anrufe, die eigentlich eine Buchung sind, und weniger Mails, denen die Hälfte fehlt.
Der Lotse ist der Wegweiser VOR der Anfrage – er hilft Besuchern, den richtigen Weg zu finden. Die vollständige Aufbereitung einer Anfrage fürs Team ist ein eigener Baustein (der Anfrage-Qualifier); beides zusammen ist stark, beides einzeln funktioniert.
02Demo
Du bist Besucher der Website vom „Gasthaus zur Linde“. Statt eines Kontaktformulars für alles: zwei Fragen. Probier verschiedene Wege durch.
Kein Hexenwerk: Dahinter steht eine Weiche – Fragen mit klaren Abzweigen. Genau deshalb ist Stufe 1 so zuverlässig: keine KI, die raten könnte. Erst wenn Besucher frei formulieren sollen (Stufe 2), ordnet ein Sprachmodell den Einstieg zu – die Weichen bleiben.
Spiel im Tab „ausprobieren“ einen Weg durch – er leuchtet hier auf.
03Ablauf
- 01
Deine Wege sortieren
Wir schauen uns an, was bei euch tatsächlich ankommt: Welche Anliegen gibt es, welche Wege existieren dafür, wo landen Anfragen heute falsch. Daraus entsteht die Landkarte, auf der der Lotse führt.
- 02
Die Fragen finden, die wirklich trennen
Meist reichen zwei oder drei. Die Kunst ist nicht, viel zu fragen – sondern das Richtige. Wir formulieren die Fragen so, wie deine Kunden sprechen, nicht wie ein Formular denkt.
- 03
Den Flow bauen und einbetten
Der Lotse wird Teil deiner Website – als geführter Ablauf, als Chat oder als Mischung. Er fügt sich ins Design ein, statt als Fremdkörper aufzupoppen.
- 04
Enden verdrahten
Jedes Ergebnis führt wohin: ins Buchungstool, in ein passendes Kurzformular, zu einer Detailseite oder zum Telefon.
- 05
Beobachten und nachschärfen
Nach ein paar Wochen zeigt sich, wo Besucher aussteigen oder anders abbiegen als gedacht. Dann justieren wir Fragen und Wege nach – der Lotse wird mit echten Besuchern besser.
04Ausbaustufen
Der Lotse ist einer der dankbarsten Einstiege überhaupt: Stufe 1 kommt komplett ohne KI aus und liefert trotzdem sofort spürbare Entlastung.
Einstieg: der geführte Weg
Ein regelbasierter Flow mit festen Fragen und klaren Weichen. Zuverlässig, schnell gebaut, sofort messbar – ganz ohne KI.
Ausbau: Freitext versteht
Besucher dürfen einfach drauflosschreiben („Wir sind 25 Leute und suchen was für Julis Geburtstag…“) – eine KI ordnet das Anliegen ein und steigt an der richtigen Stelle in den Flow ein.
Vollausbau: tief verdrahtet
Der Lotse übergibt direkt an Reservierungssystem oder CRM, passt die Website dem erkannten Anliegen an und liefert dir eine Auswertung, was Besucher wirklich suchen.
05Technische Umsetzung
- Der Lotse lebt in deiner Website – kein externes Widget-Fenster, kein Fremd-Branding.
- Stufe 1 ist ein Entscheidungsbaum: feste Fragen, feste Weichen. Das klingt unspektakulär und ist genau deshalb zuverlässig.
- Ab Stufe 2 arbeitet ein Sprachmodell am Einstieg mit: Es ordnet frei formulierte Anliegen ein – die Weichen dahinter bleiben regelbasiert und damit vorhersagbar.
- Das Datenmodell dahinter: deine Angebote, Anfragewege und Kriterien als saubere Struktur – dieselbe Grundlage, auf der später auch ein Website-Companion aufsetzen kann.
- Übergaben nach Bedarf: Buchungstool, E-Mail, Airtable, CRM (z. B. HubSpot, Pipedrive) – oder schlicht das richtige Formular.
- Gebaut wird im Stack deiner Website; für Stufe 2 kommt ein kleines Backend dazu.
zur einordnung · Diese Punkte zeigen, wie so etwas typischerweise gebaut wird – nicht, wie es bei dir gebaut werden muss. Was wirklich passt, entscheidet sich im Projekt: an deinem Bestand, deinem Team und dem, was sich danach gut pflegen lässt.