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Projekt-Qualifier

„Was würde eine Wärmepumpe bei uns kosten?“ – Ohne Baujahr, ohne Dämmstand, ohne Heizkörper-Info ist das keine Anfrage, sondern eine Einladung zum Blindflug. Und der endet heute oft mit einer Anfahrt, die sich nicht gelohnt hat.

Anfrage-Qualifier

01Projekt-Qualifier

Der Projekt-Qualifier zieht die Klärung vor: Er fragt Vorhaben, Objekt, Umfang, Zeitrahmen und die entscheidenden technischen Punkte ab – und bittet um die Fotos, die eine Beschreibung ergänzen. Bei deinem Betrieb kommt ein strukturiertes Briefing an, mit dem der Meister einschätzen kann: Passt das Projekt zu uns, was kostet die Größenordnung, lohnt der Vor-Ort-Termin? Unpassende Anfragen erkennt ihr in einer Minute statt nach einer Anfahrt – und die passenden bekommen schneller eine fundierte Antwort als beim Wettbewerber, wo noch das Mail-Pingpong läuft. Bei Betrieben, die Projekte auswählen können, ist genau das der Hebel: nicht mehr Anfragen, sondern die richtigen schneller erkennen.

Zur Einordnung: Der Qualifier ist das Gegenstück zum Anfrage-Lotsen – der Lotse weist Besuchern VOR der Anfrage den Weg, der Qualifier bereitet die Projektanfrage FÜR deinen Betrieb auf. Und er entscheidet nichts allein: keine automatischen Preise, keine automatischen Absagen – ob ein Projekt passt, entscheidet der Meister.

02Demo

simulation · fiktiver betrieb

Drei Projektanfragen, wie sie täglich ankommen. Links das Original – rechts, was dein Betrieb stattdessen bekommt, nachdem der Qualifier Vorhaben, Objekt, Umfang und Zeitrahmen abgefragt hat.

// so kommt es heute an

// das briefing fürs team

03Ablauf

  1. 01

    Eure Projekttypen verstehen

    Neubau, Sanierung, Heizungstausch, Sonderanfertigung – welche Anfragen kommen an, und was brauchst du je Typ wirklich für eine Einschätzung? Meist sind es fünf Pflichtpunkte plus Fotos. Die stehen heute nur nie in der ersten Mail.

  2. 02

    Die Rückfragen gestalten

    Formuliert, wie Kunden sprechen – mit Auswahl statt Fachbegriffs-Hürde. Wer sein Dach nicht beschreiben kann, lädt zwei Fotos hoch; wer das Baujahr nicht weiß, wählt ein Jahrzehnt.

  3. 03

    Das Briefing-Format festlegen

    Wie soll das Ergebnis ankommen? Eine strukturierte Mail, ein Eintrag in eurer Handwerker-Software, eine Karte in der Projektübersicht – das Briefing passt sich eurem Ablauf an, nicht umgekehrt.

  4. 04

    Einbauen und verdrahten

    Der Qualifier wird Teil eurer Website – idealerweise als Ziel der Projekt-Spur des Lotsen. Unvollständige Anfragen werden freundlich vervollständigt statt abgewiesen.

  5. 05

    Am echten Aufkommen nachschärfen

    Nach den ersten Wochen zeigt sich, wo Interessenten aussteigen und welche technische Frage doch zu früh kommt. Fragen und Briefing werden nachjustiert – bis der Meister sagt: Damit kann ich rechnen.

04Ausbaustufen

Der Einstieg kann ohne KI auskommen – und löst schon den Großteil des Problems.

Stufe 1

Einstieg: das geführte Projekt-Formular

Strukturierte Pflichtfelder je Projekttyp plus Foto-Upload und sauberes Mail-Briefing. Ohne KI – und die Blindflug-Anfahrten werden seltener.

Stufe 2

Ausbau: mitdenkende Rückfragen

Eine KI erkennt Lücken und Sonderfälle, fragt gezielt nach und fasst das Briefing zusammen – inklusive Ersteinschätzung, welcher Projekttyp vorliegt.

Stufe 3

Vollausbau: angebunden

Übergabe an Handwerker-Software oder CRM, Priorisierung nach Passung und Region, Foto-Ablage beim Projekt – die Anfrage wird zum durchgängigen Ablauf.

05Technische Umsetzung

  • Frontend: geführtes Formular oder Chat-Flow in eurer Website – gestaltet im Auftritt des Betriebs.
  • Stufe 1 ist reine Formular-Logik mit Pflichtfeldern je Projekttyp und Foto-Upload – zuverlässig, ohne KI.
  • Ab Stufe 2 stellt ein Sprachmodell Rückfragen bei Lücken und verdichtet die Angaben zum internen Briefing; es nennt keine Preise.
  • Foto-Uploads mit klarer Speicher- und Datenschutzregel – Bilder gehören zur Anfrage, nicht ins Nirgendwo.
  • Übergabe nach eurem Ablauf: E-Mail, Airtable, Handwerker-Software oder CRM.
  • Gebaut wird im Stack eurer Website; für Stufe 2 kommt ein kleines Backend dazu.

zur einordnung · Diese Punkte zeigen, wie so etwas typischerweise gebaut wird – nicht, wie es bei dir gebaut werden muss. Was wirklich passt, entscheidet sich im Projekt: an deinem Bestand, deinem Team und dem, was sich danach gut pflegen lässt.

06Ergänzende Bausteine

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