Vertrieb & Angebote
Angebots-Checkliste für Handwerk
Das Angebot ging raus, der Auftrag kam – und auf der Baustelle stellt sich raus: Gerüst vergessen, Entsorgung nicht drin, Fundament ungeklärt. Das Angebot entstand abends um zehn, nach zwölf Stunden Baustelle.
Danach habt ihr …
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Vollständige Angebote
Je Projekttyp stehen die Positionen, die dazugehören – auch die Nebenleistungen, die sonst im Angebot fehlen.
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Die Rückfragen vor dem Preis
Was geklärt sein muss, steht als Offen-Liste am Entwurf, bevor das Angebot rausgeht.
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Euer Kalkulations-Wissen, aufgeschrieben
Positionen, Rückfragen und Risiken je Projekttyp sind festgehalten statt nur im Kopf des Meisters.
01Intro
Die Angebots-Checkliste macht aus eurem Kalkulations-Wissen ein System: Je Projekttyp stehen die Positionen, die dazugehören, die Rückfragen, die vor dem Preis geklärt sein müssen, und die Risiken, die schon mal Geld gekostet haben. Kommt ein Projekt-Briefing rein, bereitet der Assistent den Entwurf vor – mit den passenden Positionen aus eurem Bestand und einer kompakten Offen-Liste: Fundament unklar, Statik ab 3 m Ausladung, Preis erst nach Klärung. Der Meister prüft, entscheidet, sendet.
Vorweg: Die Qualität hängt an eurer Kalkulations-Logik. Wenn Positionen und Erfahrungswerte nur im Kopf des Meisters leben, ist ihr Aufschreiben der erste Projektschritt. Verbindliche Preise können vom System im Entwurf verankert werden – final geprüft und versendet wird aber immer vom Menschen.
02Ablauf
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Projekttypen und Positionen sichtbar machen
Welche Projekttypen bietet ihr an, und was gehört je Typ immer dazu – Gerüst, Anfahrt, Entsorgung, Nebenleistungen? Das Wissen steht heute im Kopf des Meisters. Es aufzuschreiben ist der Kern des Projekts.
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Rückfragen und Risiken je Typ sammeln
Was muss vor dem Preis geklärt sein (Untergrund, Zufahrt, Statik), und was hat schon mal Geld gekostet? Aus Erfahrungswerten werden Checklisten-Punkte, die kein Angebot mehr auslassen kann.
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Textbausteine kuratieren
Eure besten Angebotstexte werden zur Bibliothek: Einleitungen, Leistungsbeschreibungen, Bedingungen – im Ton des Betriebs, nicht in KI-Deutsch.
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Den Entwurfs-Ablauf bauen
Projekt-Briefing rein, Entwurf plus Offen-Liste raus – als schlankes internes Werkzeug. Je strukturierter der Eingang (Stichwort Projekt-Qualifier), desto besser der Entwurf.
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Am echten Fall testen und übernehmen
Die letzten zehn echten Anfragen laufen durch: Wo trifft der Assistent, wo fehlt eine Position? Checklisten werden nachgeschärft, dann wird der Ablauf Teil der Routine, Angebote gehen schneller raus.
03Ausbaustufen
Der Einstieg braucht keine eigene Software – nur euer Kalkulations-Wissen in guter Form.
Einstieg: Checklisten + Bausteine
Positionen, Rückfragen und Risiken je Projekttyp als kuratierte Checklisten plus Textbaustein-Bibliothek, auch ganz ohne Tool.
Ausbau: das interne Mini-Tool
Projekt-Briefing rein, Entwurf und Offen-Liste raus – ein eigenes kleines Werkzeug für den Angebotsprozess.
Vollausbau: angebunden
Anbindung an Handwerker-Software, Positions-Datenbank und E-Mail-Entwürfe.
04Selbst ausprobieren
Links ein Projekt-Briefing, wie es der Projekt-Qualifier liefert. Rechts startet das Angebot leer – ein Klick, und die Angebots-Checkliste setzt es aus euren Bausteinen zusammen. Die letzten 20 % machst du: offene Punkte klären, dann senden.
Der Entwurf verlässt das Haus nie automatisch: prüfen, anpassen, entscheiden, senden – das bleibt Menschen vorbehalten.
05Technische Umsetzung
- Eingabe: qualifizierte Projektanfrage, Aufmaß-Notizen oder Fotos – je strukturierter der Eingang, desto besser der Entwurf.
- Wissensbasis: Positions-Kataloge, Checklisten je Projekttyp, Textbausteine und Beispiel-Angebote – kuratiert, nicht zusammengeworfen.
- Das Sprachmodell schlägt Positionen und Formulierungen vor und markiert offene Punkte; es erfindet keine Preise, wo die Logik keine hergibt.
- Ausgabe nach eurem Ablauf: Entwurf als Dokument, E-Mail-Vorlage oder Eintrag in der Handwerker-Software.
- Der sichere Start ist Export statt Versand – eine direkte Anbindung kommt erst, wenn der Ablauf sich bewährt hat.
- Hosting: als kleines internes Tool oder Funktion im bestehenden Website-Stack.
zur einordnung · Diese Punkte zeigen, wie so etwas typischerweise gebaut wird – nicht, wie es bei dir gebaut werden muss. Was wirklich passt, entscheidet sich im Projekt: an deinem Bestand, deinem Team und dem, was sich danach gut pflegen lässt.