Vertrieb & Angebote
Angebotsvorbereitungs-Assistent
Angebote schreiben ist selten schwer – aber es ist immer wieder dieselbe Arbeit: Anfrage lesen, Bausteine raussuchen, Preise nachschlagen, formulieren. Und weil das dauert, bleibt es liegen.
Angebotsvorbereitungs-Assistent
01Intro
Der Assistent nimmt dir die Vorbereitung ab, nicht die Entscheidung: Er liest Anfrage oder Briefing, zieht die passenden Text- und Leistungsbausteine aus eurem Bestand, schlägt einen Entwurf vor – und listet übersichtlich auf, was noch offen ist, bevor jemand einen Preis nennen kann. Statt bei null anzufangen, startest du bei achtzig Prozent. Die letzten zwanzig – prüfen, anpassen, entscheiden, senden – bleiben deine. Genau so herum wird ein Assistenzsystem daraus statt einer Angebots-Maschine, der man nicht trauen kann.
Ehrlich vorweg: Die Qualität steht und fällt mit eurer Angebotslogik. Wenn Preise und Standards nur in Köpfen leben, ist der erste Schritt, sie aufzuschreiben – das ist Teil des Projekts, nicht dessen Voraussetzung. Und verbindliche Preis- und Fachentscheidungen werden vom System nur als Entwurf vorbereitet: Geprüft und gesendet wird von Menschen.
02Demo
Links ein Anfrage-Briefing, wie es der Anfrage-Qualifier liefert. Rechts, was der Assistent daraus vorbereitet – und was er bewusst offen lässt. Zwei Beispiele zum Durchschalten.
Der Entwurf verlässt das Haus nie automatisch: prüfen, anpassen, entscheiden, senden – das bleibt Menschen vorbehalten.
03Ablauf
- 01
Angebotslogik sichtbar machen
Welche Pakete, Preise, Bausteine und Grenzen gibt es – und wo steht das? Oft ist dieser Schritt der wertvollste des ganzen Projekts: Das Angebots-Wissen wird zum ersten Mal strukturiert aufgeschrieben.
- 02
Textbausteine kuratieren
Eure besten Angebotstexte werden zur Bibliothek: Einleitungen, Leistungsbeschreibungen, Bedingungen – in eurem Ton, nicht in KI-Deutsch.
- 03
Den Entwurfs-Ablauf bauen
Anfrage oder Briefing rein, Entwurf plus Offene-Punkte-Liste raus – als internes Werkzeug, so schlank wie möglich.
- 04
Am echten Fall testen
Die letzten zehn echten Anfragen laufen durch den Assistenten: Wo trifft er, wo liegt er daneben? Bausteine und Regeln werden nachgeschärft.
- 05
In den Alltag übernehmen
Das Team lernt den Ablauf: Entwurf lesen, offene Punkte klären, anpassen, senden. Der Assistent wird Routine – und die Angebotszeit schrumpft messbar.
04Ausbaustufen
Der Einstieg braucht keine eigene Software – nur eure Logik in guter Form.
Einstieg: Bausteine + Vorlagen
Kuratierte Textbaustein-Bibliothek plus Prompt-Vorlagen für euer vorhandenes KI-Tool – die Arbeitshilfe, die sofort wirkt.
Ausbau: das interne Mini-Tool
Qualifizierte Anfrage rein, Entwurf und Offene-Fragen-Liste raus – ein eigenes kleines Werkzeug für den Angebotsprozess.
Vollausbau: angebunden
Anbindung an Angebots-Datenbank, CRM und E-Mail-Entwürfe – der Assistent sitzt mitten in eurer Werkzeugkette.
05Technische Umsetzung
- Eingabe: qualifizierte Anfrage, Briefing oder Gesprächsnotizen – je strukturierter der Eingang (Stichwort Anfrage-Qualifier), desto besser der Entwurf.
- Wissensbasis: Leistungsbausteine, Textbausteine, Preislogik, Beispiel-Angebote und Tonalität – kuratiert, nicht zusammengeworfen.
- Das Sprachmodell erzeugt Entwurf, offene Fragen und Baustein-Vorschläge; es erfindet keine Preise, wo die Logik keine hergibt.
- Ausgabe nach eurem Ablauf: E-Mail-Entwurf, Google Doc/Word, CRM-Notiz oder internes Dashboard.
- Der sichere Start ist Export statt Versand – eine direkte Mail-Anbindung kommt erst, wenn der Ablauf sich bewährt hat.
- Hosting: als kleines internes Tool oder Funktion im bestehenden Website-/Portal-Stack.
zur einordnung · Diese Punkte zeigen, wie so etwas typischerweise gebaut wird – nicht, wie es bei dir gebaut werden muss. Was wirklich passt, entscheidet sich im Projekt: an deinem Bestand, deinem Team und dem, was sich danach gut pflegen lässt.