Wissen & Daten

Knowledge Catalog für Angebot, Räume und FAQs

Wie viele Leute passen ins Gewölbe? Steht auf der Website was anderes als im Angebots-PDF – und die Chefin sagt am Telefon eine dritte Zahl. Nicht weil jemand schlampt, sondern weil das Wissen des Hauses an fünf Orten lebt.

Knowledge Catalog

01Intro

Der Knowledge Catalog bringt dieses Wissen an einen Ort und in klare Bausteine: Räume mit Kapazitäten und Technik, Angebote und Pauschalen mit Preisspannen, Abläufe von der Anfrage bis zum Abbau, und die FAQs, die sonst dreimal täglich am Telefon landen. Jeder Baustein hat einen Stand und einen Verantwortlichen – ändert sich die Saalmiete, ändert sie sich überall, wo sie auftaucht. Davon profitiert alles zugleich: die Website wird konsistent, Google und KI-Systeme verstehen euer Angebot, das Team antwortet einheitlich – und ein späterer FAQ-Assistent hat eine Basis, aus der er schöpfen kann, statt zu raten.

Ehrlich vorweg: Das ist Struktur-Arbeit, keine Technik-Magie – erst wird das Wissen geordnet, dann kommt Werkzeug dazu. Ein Katalog lebt von Aktualität: Wer die Pflege-Verantwortung nicht mit einplant, hat in einem Jahr wieder fünf Wahrheiten. Deshalb gehören Zuständigkeiten und Review-Rhythmus zum Projekt.

02Demo

simulation · fiktive eventlocation

Der Katalog der fiktiven Eventlocation „Alte Mühle“. Stell eine Frage – und schau unter der Antwort nach, woher sie kommt: Räume, Preise und Abläufe stammen aus gepflegten Bausteinen, nicht aus dem Blauen.

// baustein im katalog

So sieht der Katalog von innen aus: Wissensbausteine mit klaren Feldern – und drei Ausgabekanäle, die sich aus MEHREREN Bausteinen speisen. Ändert sich ein Preis, ändert er sich überall, wo er gebraucht wird.

// die bausteine LeistungenBeschreibung · für wen · Dauer · ab-Preis FAQsFrage · Antwort · gilt für · Stand Preise & SpannenLeistung · Spanne · Bedingungen · Stand AbläufeSchritte · Dauer · Zuständigkeit // die ausgabekanäle Website Suche & KI-Systeme Team (intern)

Stell im Tab „ausprobieren“ eine Frage – der Baustein, aus dem die Antwort kam, leuchtet hier samt seinen Kanälen auf.

03Ablauf

  1. 01

    Wissen einsammeln

    Website, Angebots-PDFs, Speisekarten, Mail-Bausteine, das Wissen der Chefin: Alles, was über Räume, Angebot und Regeln existiert, kommt auf den Tisch – inklusive der Widersprüche. Die zu finden ist Teil der Arbeit.

  2. 02

    Bausteine strukturieren

    Räume, Angebote, Preise/Spannen, Abläufe, FAQs: Jeder Bereich bekommt klare Felder (Kapazität sitzend/stehend, Technik, gilt-ab, Bedingungen) statt Fließtext, in dem die Zahl versteckt ist.

  3. 03

    Lücken und Leichen markieren

    Was fehlt, was ist veraltet, was widerspricht sich? Der Katalog macht es sichtbar – die 2024er-Preisliste fliegt raus, die fehlende Antwort auf die häufigste Hochzeits-Frage kommt rein.

  4. 04

    Nutzbar machen

    Die Bausteine speisen ihre Kanäle: Website-Seiten und strukturierte Daten für Suche und KI, interne Übersicht fürs Team, Basis für Assistent und Eventanfrage. Eine Quelle, viele Ausgaben.

  5. 05

    Pflege verankern

    Je Bereich ein Verantwortlicher und ein Rhythmus: Preise zur Saisonkarte, Räume bei Umbau, FAQs laufend aus echten Gästefragen.

04Ausbaustufen

Der Einstieg ist bewusst klein: ein Wissensbereich, sauber strukturiert – meist der, bei dem es gerade am meisten weh tut.

Stufe 1

Einstieg: ein Bereich, sauber

Räume und Kapazitäten ODER Angebot und Preise als strukturiertes Modell – die eine Wahrheit für den Bereich, der am häufigsten gefragt wird.

Stufe 2

Ausbau: der volle Katalog

Alle Bereiche strukturiert, technisch auf der Website ausgezeichnet – Google und KI-Systeme verstehen Räume, Angebot und FAQs (eng verzahnt mit dem KI-ready-Upgrade).

Stufe 3

Vollausbau: die lebende Basis

Der Katalog speist FAQ-Assistent, Eventanfrage und interne Nutzung – mit Pflegeprozess und Verantwortlichkeiten, damit er die eine Wahrheit bleibt.

05Technische Umsetzung

  • Wissensspeicher je nach Haus: CMS Collections der Website, Airtable/Notion oder Markdown-Struktur – entscheidend ist das Feld-Modell, nicht das Tool.
  • Struktur: klare Content-Typen (Räume, Angebote, Preise/Spannen, Abläufe, FAQs) mit Stand- und Verantwortlich-Feldern.
  • Ausgabe: Website-Seiten, JSON-LD/Schema.org (LocalBusiness, FAQ, Event-Strukturen), interne Übersicht, später Assistenten-Kontext.
  • Optional KI beim Aufbau: Ein Sprachmodell hilft beim Sortieren des Bestands und beim Aufspüren von Widersprüchen – kuratiert wird von Menschen.
  • Kein RAG-Projekt: Bei üblichem Umfang eines Hauses reicht strukturierter Kontext – ehrlicher und günstiger.
  • Wartung: Review-Datum je Bereich, Pflege im Alltag (neue Gästefrage → neuer FAQ-Baustein).

zur einordnung · Diese Punkte zeigen, wie so etwas typischerweise gebaut wird – nicht, wie es bei dir gebaut werden muss. Was wirklich passt, entscheidet sich im Projekt: an deinem Bestand, deinem Team und dem, was sich danach gut pflegen lässt.

06Ergänzende Bausteine

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