Wissen & Daten
Knowledge Catalog
Was kostet das ungefähr? Passt das auch für uns? Wie läuft das ab? Dein Betrieb beantwortet diese Fragen jeden Tag – nur steht keine der Antworten irgendwo, wo man sie nachschlagen könnte.
Knowledge Catalog
01Knowledge Catalog
Der Knowledge Catalog ist die geordnete Wissensgrundlage deines Unternehmens: Leistungen, Preise oder Spannen, häufige Fragen, Abläufe, Referenzen, Besonderheiten – als saubere Struktur statt verstreut über Website-Texte, PDFs und Köpfe. Einmal aufgebaut, arbeitet dieselbe Basis an mehreren Stellen: Die Website zieht ihre Inhalte daraus, Suchmaschinen und KI-Assistenten verstehen sie, ein Companion kann daraus antworten, und das Team schlägt nach statt nachzufragen. Beim Aufbau passiert nebenbei das Wertvollste: Lücken, Widersprüche und Veraltetes werden zum ersten Mal sichtbar.
Ehrlich vorweg: Das ist Struktur-Arbeit, keine Technik-Zauberei – „wir bauen einfach RAG drüber“ ist genau der Weg, den ich nicht gehe. Erst die Ordnung, dann die Werkzeuge. Und ein Katalog lebt nur, wenn jemand ihn pflegt: Verantwortliche und Aktualisierungs-Rhythmus werden im Projekt festgelegt, sonst veraltet die schönste Basis.
02Demo
Der Katalog der fiktiven „Lichtwerk Werbetechnik“. Stell eine Frage – und schau unter der Antwort nach, woher sie kommt: Jede stammt aus einem gepflegten Baustein, nicht aus dem Blauen.
So sieht der Katalog von innen aus: Wissensbausteine mit klaren Feldern – und drei Ausgabekanäle, die sich aus MEHREREN Bausteinen speisen. Ändert sich ein Preis, ändert er sich überall, wo er gebraucht wird.
Stell im Tab „ausprobieren“ eine Frage – der Baustein, aus dem die Antwort kam, leuchtet hier samt seinen Kanälen auf.
03Ablauf
- 01
Wissen einsammeln
Website, PDFs, Preislisten, Mail-Antworten, Kundenfragen: Was existiert wo? Auch das Wissen, das nur mündlich weitergegeben wird, kommt auf den Tisch.
- 02
Struktur festlegen
Welche Wissensarten gibt es bei euch – Leistungen, FAQs, Preise, Abläufe, Referenzen? Jede bekommt klare Felder: Aus „steht irgendwo im Text“ wird „steht in Feld X, gepflegt von Y“.
- 03
Befüllen und dabei aufräumen
Beim Einsortieren zeigt sich alles: die FAQ-Antwort, die dem Angebots-PDF widerspricht, der Preis von vorletztem Jahr, die Leistung ohne Beschreibung. Genau diese Funde machen den Katalog wertvoll.
- 04
Anschließen, was daraus liest
Website-Seiten, strukturierte Daten für Suche und KI, Companion-Wissen, interne Nachschlage-Ansicht – die Basis wird dort angezapft, wo sie Nutzen stiftet.
- 05
Pflege verankern
Wer aktualisiert was, in welchem Rhythmus, mit welchem Review-Datum? Klein und realistisch – lieber ein Bereich, der stimmt, als zehn, die veralten.
04Ausbaustufen
Der Katalog wächst bereichsweise – niemand strukturiert sein ganzes Unternehmen an einem Stück.
Einstieg: ein Wissensbereich
Leistungen plus FAQ als sauberes Struktur-Dokument oder CMS-Modell – der Kern, an dem sich alles Weitere ausrichtet.
Ausbau: der volle Katalog
Alle Wissensbereiche strukturiert, technisch ausgezeichnet auf der Website – eng verzahnt mit dem KI-ready-Upgrade.
Vollausbau: die lebende Datenbasis
Der Katalog speist Companion, KI-Sichtbarkeit und interne Nutzung – mit Pflegeprozess und Verantwortlichkeiten.
05Technische Umsetzung
- Der Speicher richtet sich nach euch: Markdown-Struktur, CMS Collections, Airtable/Notion oder eine Datenbank – Hauptsache, klare Content-Typen mit Feldern.
- Typische Wissensarten: Leistungen, FAQs, Preise/Spannen, Referenzen, Zielgruppen, Abläufe, Entscheidungskriterien.
- Die Ausgabe ist mehrfach: Website-Seiten, strukturierte Daten (Schema.org), Companion-Kontext, interne Knowledge-Datei.
- KI hilft beim Sortieren, Lückenfinden und Formulieren – die fachliche Richtigkeit prüft ihr.
- Vektor-Suche (RAG) kommt erst bei wirklich großem Umfang – meist reicht die saubere Struktur mit direktem Kontext.
- Jeder Wissensbereich trägt Verantwortliche und Review-Datum – Pflege ist Teil des Modells, nicht Nachgedanke.
zur einordnung · Diese Punkte zeigen, wie so etwas typischerweise gebaut wird – nicht, wie es bei dir gebaut werden muss. Was wirklich passt, entscheidet sich im Projekt: an deinem Bestand, deinem Team und dem, was sich danach gut pflegen lässt.