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Recruiting-System für deinen Betrieb
Gute Monteure und Gesellen suchen nicht – sie werden gesucht. Wer wechselt, entscheidet in zehn Minuten am Handy, ob sich eine Bewerbung lohnt. Eine Stellenanzeige mit „motiviertem Team“ und Anschreiben-Pflicht verliert diese zehn Minuten immer.
Recruiting-System
01Recruiting-System
Das Recruiting-System baut den Bewerberpfad, den dieser Arbeitsmarkt verlangt: eine ehrliche Karriereseite, die beantwortet, was Bewerber wirklich wissen wollen – Gehaltsspanne, Montage-Modell und Einsatzradius, welches Werkzeug gestellt wird, wer im Team ist, wie es nach der Bewerbung weitergeht. Dazu ein Bewerber-FAQ für alles, was sich am Telefon keiner zu fragen traut, und eine Bewerbung, die zwei Minuten vom Handy dauert – vom Gerüst aus, in der Mittagspause. Bei dir kommt jede Bewerbung als sortiertes Kurzprofil an; für Azubis gibt es die Schnupperwoche statt der Bewerbungsmappe. So wird aus „wir finden keine Leute“ ein Pfad, der die richtigen findet.
Ehrlich vorweg: Über Passung entscheidet keine KI – die Vorqualifizierung sortiert und bereitet vor, abgelehnt wird von Menschen. Bewerberdaten sind sensibel: Einwilligung, Löschfristen und Zugriffe werden am Projektanfang geregelt. Und die Seite macht aus einem schwierigen Arbeitgeber keinen attraktiven – was auf der Karriereseite steht, muss im Betrieb stimmen.
02Demo
Du bist auf der Karriereseite der fiktiven „Zimmerei Brandl“ – und hast dort schon gelesen, was sonst niemand hinschreibt: Vier-Tage-Montage, Gehaltsspannen, wer im Team ist, wie es nach der Bewerbung weitergeht. Diese Seite hat dich überzeugt. Jetzt kommt der letzte Schritt des Pfads: statt Anschreiben zwei Fragen. Am Ende siehst du beide Seiten – deine als Bewerber und die des Betriebs.
Kurzprofil statt PDF-Mappe – sortiert, aber unbewertet: Ob es passt, entscheiden Menschen im Gespräch.
03Ablauf
- 01
Rollen und Wunschbewerber klären
Wen sucht ihr wirklich – Geselle, Vorarbeiter, Azubi? Und was macht die Stelle für genau diese Person attraktiv? Nicht „abwechslungsreiche Aufgaben“, sondern konkret: Einsatzradius, Montage-Modell, Werkzeug, Vier-Tage-Woche.
- 02
Die Betriebs-Story herausarbeiten
Was ist bei euch tatsächlich anders? Das steht selten in der Anzeige – es steckt im Alltag: wie Baustellen geplant werden, wer welches Fahrzeug fährt, wie mit Überstunden umgegangen wird. Das wird sichtbar gemacht, authentisch statt poliert.
- 03
Karriereseite und Bewerber-FAQ bauen
Eine Seite, die die echten Fragen beantwortet: Gehaltsspanne, Auslöse, Arbeitszeiten, Ablauf nach der Bewerbung. Wer hier liest, weiß, ob er sich bewerben will – das spart beiden Seiten Zeit.
- 04
Bewerbung radikal vereinfachen
Zwei Minuten vom Handy: ein paar gezielte Fragen statt Anschreiben und Lebenslauf-Pflicht. Jede Bewerbung kommt als strukturiertes Kurzprofil an – für Führungsrollen gibt es den direkten Draht zum Chef.
- 05
Sichtbar machen und dranbleiben
Optional wird der Pfad mit Inhalten bespielt: echte Baustellen-Einblicke für Social Media und die Website – das Material entsteht im Alltag nebenbei. Und die Zahlen zeigen, welcher Weg Bewerber bringt.
04Ausbaustufen
Der Einstieg ist reine Website-Arbeit – wirksam, bevor irgendein System dazukommt.
Einstieg: die ehrliche Karriereseite
Recruiting-Landingpage mit Betriebs-Story, Gehaltsspannen und Bewerber-FAQ – beantwortet, was Monteure und Azubis wirklich wissen wollen.
Ausbau: der Bewerberpfad
Vorqualifizierungs-Flow mit internem Kurzprofil – die Zwei-Minuten-Bewerbung vom Handy, inklusive sauberem Einwilligungs-Konzept.
Vollausbau: System + Content
Recruiting-Inhalte aus dem Baustellen-Alltag plus Übergabe an euer System – Recruiting wird Dauerbetrieb statt Notaktion, wenn einer kündigt.
05Technische Umsetzung
- Die Karriereseite entsteht im bestehenden Website-Stack – als Landingpage oder eigener Bereich.
- Der Bewerberflow ist ein geführtes Formular oder ein Chat-Wizard mit strukturierten Fragen und Einwilligung – mobil zuerst gebaut.
- KI hilft im Hintergrund: formuliert das Bewerber-FAQ mit, verdichtet Antworten zum internen Kurzprofil – sie lehnt niemanden ab.
- Übergabe je nach Betriebsgröße: E-Mail an den Chef, Airtable oder ein geschütztes Dashboard.
- Bewerberdaten werden getrennt gespeichert, mit Löschfristen und begrenztem Zugriff – das Konzept steht vor dem ersten Bewerber.
- Optional: Ideenboard-Anbindung für laufenden Recruiting-Content aus dem Betriebsalltag.
zur einordnung · Diese Punkte zeigen, wie so etwas typischerweise gebaut wird – nicht, wie es bei dir gebaut werden muss. Was wirklich passt, entscheidet sich im Projekt: an deinem Bestand, deinem Team und dem, was sich danach gut pflegen lässt.