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Recruiting-System für Kanzleien
Steuerfachangestellte können sich ihre Kanzlei aussuchen – und tun das auch. Wer auf eurer Karriereseite nur „motiviertes Team, spannende Mandate“ findet, klickt weiter zur Kanzlei, die Gehalt und Homeoffice-Regelung hinschreibt.
Recruiting-System
01Recruiting-System
Das Recruiting-System baut den Bewerberpfad, den dieser Arbeitsmarkt verlangt: eine ehrliche Karriereseite, die beantwortet, was Bewerber wirklich wissen wollen – Gehaltsspanne, Homeoffice-Tage, wie digital tatsächlich gearbeitet wird, wie es in der Fristenzeit zugeht, wer im Team ist. Dazu ein Bewerber-FAQ für alles, was sich keiner zu fragen traut, und eine Bewerbung, die zwei Minuten dauert statt Anschreiben zu verlangen. Bei euch kommt jede Bewerbung als sortiertes Kurzprofil an – ihr seht sofort, mit wem ihr sprechen wollt. Das gilt für erfahrene Fachkräfte genauso wie für Azubis und Quereinsteiger aus Buchhaltung oder Bank.
Ehrlich vorweg: Über Passung entscheidet keine KI – die Vorqualifizierung sortiert und bereitet vor, abgelehnt wird von Menschen. Bewerberdaten sind sensibel: Einwilligung, Löschfristen und Zugriffe werden am Projektanfang geregelt. Und die Seite macht aus einer Kanzlei mit Papier-Pendelordnern keine digitale – sie macht eine gute Kanzlei sichtbar. Was nicht stimmt, schreiben wir nicht hin.
02Demo
Du bist auf der Karriereseite der fiktiven „Steuerkanzlei Reiter“ – und hast dort schon gelesen, was sonst keine Kanzlei hinschreibt: Gehaltsspannen, Homeoffice-Regelung, wie digital wirklich gearbeitet wird, wer im Team ist. Diese Seite hat dich überzeugt. Jetzt der letzte Schritt: statt Anschreiben zwei Fragen. Am Ende siehst du beide Seiten – deine als Bewerber und die der Kanzlei.
Kurzprofil statt PDF-Mappe – sortiert, aber unbewertet: Ob es passt, entscheiden Menschen im Gespräch.
03Ablauf
- 01
Rollen und Wunschbewerber klären
Wen sucht ihr wirklich – erfahrene Fachkraft, Azubi, Quereinstieg? Und was macht die Stelle für genau diese Person attraktiv? Nicht „abwechslungsreiche Tätigkeit“, sondern konkret: Mandats-Mix, Digitalisierungsgrad, Homeoffice-Tage, Fortbildungs-Budget.
- 02
Die Kanzlei-Story herausarbeiten
Was ist bei euch tatsächlich anders? Das steckt im Alltag: wie Mandate verteilt werden, wie mit der Fristenzeit umgegangen wird, ob Fortbildung gefördert oder nur geduldet wird. Das wird sichtbar gemacht – authentisch statt poliert.
- 03
Karriereseite und Bewerber-FAQ bauen
Eine Seite, die die echten Fragen beantwortet: Gehaltsspanne, Arbeitszeiten, Software-Stack, Ablauf nach der Bewerbung. Wer hier liest, weiß, ob er sich bewerben will – das spart beiden Seiten Zeit.
- 04
Bewerbung radikal vereinfachen
Zwei Minuten vom Handy: ein paar gezielte Fragen statt Anschreiben und Zeugnismappe. Jede Bewerbung kommt als strukturiertes Kurzprofil an – mit sauber eingeholter Einwilligung. Für Führungs- und Aufstiegs-Themen gibt es den direkten Draht zur Kanzleileitung.
- 05
Sichtbar machen und dranbleiben
Optional wird der Pfad mit Inhalten bespielt: echte Einblicke aus dem Kanzlei-Alltag statt Stockfoto-Teams. Und die Zahlen zeigen, welcher Weg Bewerber bringt – daran wird nachgesteuert.
04Ausbaustufen
Der Einstieg ist reine Website-Arbeit – wirksam, bevor irgendein System dazukommt.
Einstieg: die ehrliche Karriereseite
Karriere-Landingpage mit Kanzlei-Story, Gehaltsspannen und Bewerber-FAQ – beantwortet, was Bewerber wirklich wissen wollen.
Ausbau: der Bewerberpfad
Vorqualifizierungs-Flow mit internem Kurzprofil – die Zwei-Minuten-Bewerbung, inklusive sauberem Einwilligungs-Konzept.
Vollausbau: System + Content
Recruiting-Inhalte für Website und LinkedIn plus Übergabe an euer System – Recruiting wird Dauerbetrieb statt Notaktion, wenn jemand kündigt.
05Technische Umsetzung
- Die Karriereseite entsteht im bestehenden Website-Stack – als Landingpage oder eigener Bereich der Kanzlei-Website.
- Der Bewerberflow ist ein geführtes Formular oder ein Chat-Wizard mit strukturierten Fragen und Einwilligung.
- KI hilft im Hintergrund: formuliert das Bewerber-FAQ mit, verdichtet Antworten zum internen Kurzprofil – sie lehnt niemanden ab.
- Übergabe je nach Kanzleigröße: E-Mail an die Kanzleileitung, Airtable oder ein geschütztes Dashboard.
- Bewerberdaten werden getrennt gespeichert, mit Löschfristen und begrenztem Zugriff – das Konzept steht vor dem ersten Bewerber.
- Optional: Anbindung ans Social-Media-Ideenboard für laufenden Recruiting-Content aus dem Kanzlei-Alltag.
zur einordnung · Diese Punkte zeigen, wie so etwas typischerweise gebaut wird – nicht, wie es bei dir gebaut werden muss. Was wirklich passt, entscheidet sich im Projekt: an deinem Bestand, deinem Team und dem, was sich danach gut pflegen lässt.