Companion & Kommunikation
FAQ-/Erstkontakt-Assistent
Habt ihr heute offen? Gibt es glutenfreie Gerichte? Wo parkt man bei euch? Kann man mit Hund kommen? – Jede dieser Fragen ist berechtigt. Und jede unterbricht gerade jemanden im Service.
Website-Companion & Wissens-Chat
01FAQ-/Erstkontakt-Assistent
Der FAQ-/Erstkontakt-Assistent beantwortet die wiederkehrenden Fragen direkt auf der Website – sofort, freundlich, im Ton des Hauses. Er kennt eure Öffnungszeiten samt Feiertags-Ausnahmen, die Karte mit Allergenen, die Räume, die Storno-Regeln und die Parkplatz-Lage. Und er führt weiter: Wer nach dem Saal fragt, bekommt den Weg zur Eventanfrage; wer reservieren will, landet im Buchungstool. Was er nicht sicher weiß – etwa die sehr persönliche Frage zur Barrierefreiheit im Detail – übergibt er bewusst an dein Team, mit Kontext statt Sackgasse. Das Telefon klingelt danach immer noch. Aber für Buchungen, nicht für Parkplätze.
Ehrlich vorweg: Der Assistent braucht eine gepflegte Wissensbasis – Öffnungszeiten, die sich still ändern, machen jeden Chat unglaubwürdig. Fundierte Vorarbeit und Festlegung der laufenden Wissenspflege ist deshalb wesentlicher Bestandteil des Projektes. Und bei persönlichen oder heiklen Fragen übergibt er an Menschen, statt zu raten.
02Demo
Der Companion der fiktiven Eventlocation „Alte Mühle“. Stell eine der drei Fragen – und achte auf zwei Dinge: Woher die Antwort kommt, und was der Companion dir als nächsten Schritt anbietet.
Das lebende Beispiel: Neo, der Companion dieser Website, arbeitet genau nach diesem Muster – nur mit echtem Sprachmodell. Frag ihn rechts unten.
Der Companion erfindet nichts: Er antwortet aus einer kuratierten Wissensbasis, die aus deinen Inhalten aufgebaut wird. Und für alles, was Urteilskraft oder Fachwissen braucht, gibt es die eingebaute Weiche zum Menschen.
Der wichtigste Teil ist der unscheinbarste: die gepflegte Wissensbasis links. Sie entscheidet, ob der Companion nützlich ist oder nur höflich.
03Ablauf
- 01
Die echten Gästefragen sammeln
Was fragt euer Service täglich, was steht in den Mails, was klingelt durchs Telefon? Aus dieser Sammlung entsteht die Liste der Fragen, die der Assistent können muss – meist sind es 30 bis 50, die 90 Prozent abdecken.
- 02
Wissensbasis aufbauen
Öffnungszeiten mit Ausnahmen, Karte und Allergene, Räume und Kapazitäten, Anfahrt, Regeln: Das Haus-Wissen wird strukturiert – oft die erste Gelegenheit, bei der es überhaupt an einem Ort steht.
- 03
Ton und Grenzen definieren
Herzlich oder zurückhaltend, du oder Sie, wann bietet er die Reservierung an, was übergibt er sofort ans Team? Das wird festgelegt, bevor er das erste Wort sagt.
- 04
Einbinden, wo Gäste sind
Der Assistent wird Teil deiner Website – mobil zuerst, denn dort suchen Gäste Öffnungszeiten. Im Design des Hauses, nicht als Fremd-Widget.
- 05
Beobachten und nachschärfen
Die Gespräche zeigen, was Gäste wirklich fragen – daraus werden bessere Antworten und manchmal ein Hinweis, was auf der Website fehlt. Nach der ersten Saison kennt der Assistent euer Geschäft.
04Ausbaustufen
Der Einstieg ist bewusst begrenzt – ein Assistent im Gastgewerbe muss vor allem verlässlich sein, gerade bei Zeiten und Preisen.
Einstieg: der FAQ-Assistent
Kuratiertes Wissen zu Zeiten, Karte, Räumen und Regeln, enge Leitplanken, saubere Übergabe an Telefon und E-Mail. Zuverlässig statt allwissend.
Ausbau: Erstkontakt mit Übergabe
Der Assistent sortiert Anliegen und übergibt strukturiert: Reservierung ins Tool, Event zur Anfrage, Sonderfall ans Team – als brauchbare Nachricht, nicht als Chatprotokoll.
Vollausbau: der mitdenkende Companion
Der Assistent passt die Website still dem Anliegen an und arbeitet mit Werkzeugen – das Modell, das du auf dieser Seite gerade erlebst.
05Technische Umsetzung
- Kern ist ein Sprachmodell mit der kuratierten Haus-Wissensbasis als Kontext – bei üblichem Umfang gecacht statt über eine Vektor-Datenbank.
- Der Assistent läuft als Komponente in deiner Website mit eigenem kleinen Backend; kein Fremd-Branding, kein externes Widget-Fenster.
- Werkzeug-Anbindung nach Bedarf: Link ins Reservierungstool, Übergabe an die Eventanfrage, Kontakt-Weiche zum Team.
- Leitplanken auf zwei Ebenen: Verhaltensregeln im Prompt plus technische Grenzen im Backend (Ratenbegrenzung, Eingabe-Limits, Moderation).
- Datensparsamkeit als Grundeinstellung: gespeichert wird, was vereinbart ist – Kontaktdaten getrennt und nur mit Einwilligung.
- Betriebskosten bleiben überschaubar: eine warme Antwort kostet typischerweise wenige Cent – das wird gemessen, nicht geschätzt.
zur einordnung · Diese Punkte zeigen, wie so etwas typischerweise gebaut wird – nicht, wie es bei dir gebaut werden muss. Was wirklich passt, entscheidet sich im Projekt: an deinem Bestand, deinem Team und dem, was sich danach gut pflegen lässt.