Companion & Kommunikation
Website-Companion & Wissens-Chat
Du kennst diese Chat-Blasen, die auf Websites aufpoppen und auf alles dieselben drei Antworten wissen. Darum geht es hier nicht.
Danach habt ihr …
- 1
Antworten in eurem Ton
Der Companion kennt eure Leistungen, Abläufe und Grenzen und beantwortet Besucherfragen so, wie ihr es tun würdet.
- 2
Ein nächster Schritt statt „Kontaktieren Sie uns“
Bedarf wird sortiert, jedes Gespräch führt zum passenden nächsten Schritt – und Anfragen kommen als strukturierte Briefings an.
- 3
Übergabe statt Halbwissen
Bei Fachfragen, Persönlichem oder Unklarem rät der Companion nicht, sondern übergibt an euer Team – mit dem Anliegen schon zusammengefasst.
01Intro
Ein Companion ist ein Assistent, der dein Unternehmen kennt: deine Leistungen, deine Abläufe, deine Grenzen. Er beantwortet Besucherfragen in deinem Ton, erklärt Angebote, sortiert Bedarf – und führt zum passenden nächsten Schritt, statt bei „Kontaktieren Sie uns“ zu enden. Er ist die Stelle, an der euer Wissen ins Gespräch kommt – woraus er antwortet, legt ihr fest. Neo, der Companion dieser Website, ist so ein System.
Vorweg: Ein Companion gibt keine Fachberatung – keine Steuer-, Rechts- oder Gesundheitsauskünfte; solche Fragen übergibt er sauber ans Team. Und: Er ist nur so gut wie das Wissen dahinter. Für den Einstieg reicht ein gepflegter FAQ-Bestand, auf Dauer ist das der Knowledge Catalog. Zudem: was er speichert, wird vorher mit Datenschutzblick festgelegt, nicht hinterher.
02Ablauf
- 01
Wissensbasis festlegen
Website, FAQs, Leistungen, Preislogik, interne Regeln: Was der Companion wissen soll, wird gesammelt und strukturiert. Hier zeigt sich, wo euer Wissen liegt – und wo Lücken sind, die auch Besucher spüren. Gibt es schon einen Knowledge Catalog, antwortet der Companion direkt daraus.
- 02
Verhalten, Ton und Grenzen definieren
Wie spricht der Companion, was darf er, was nie? Duzen oder Siezen, wann bietet er den Kontakt an, welche Themen gehören sofort zum Menschen – das wird festgelegt, bevor er das erste Wort sagt.
- 03
Einbinden, wo Besucher sind
Der Companion wird Teil deiner Website – im Design deiner Seite, nicht als Fremd-Widget. Mobil wie Desktop, an den Stellen, wo Fragen entstehen.
- 04
Anfragen strukturiert übergeben
Wenn aus dem Gespräch eine Anfrage wird, kommt sie bei dir als brauchbares Briefing an – nicht als Chatprotokoll. Ist der Companion an eure Systeme angebunden, landet sie gleich dort, wo ihr arbeitet: im CRM, im Kalender, im Buchungstool. Unklare und sensible Fälle gehen direkt an einen Menschen.
- 05
Beobachten und nachschärfen
Was fragen Besucher? Die Gespräche zeigen es – und daraus werden bessere Antworten, neue FAQ-Einträge und manchmal ein neues Angebot.
03Ausbaustufen
Der Einstieg ist bewusst begrenzt – ein Companion muss nicht am ersten Tag alles können, er muss zuverlässig sein.
Einstieg: der FAQ-Assistent
Kuratiertes Wissen zu einem begrenzten Themenkreis, enge Leitplanken, saubere Übergabe an E-Mail und Telefon. Zuverlässig statt allwissend.
Ausbau: Companion mit Anfrage-Übergabe
Größere Wissensbasis mit Pflegeprozess, Bedarf wird sortiert, Anfragen kommen als strukturierte Briefings an.
Vollausbau: der Companion, der handelt
Der Companion erledigt, was im Gespräch entsteht. Er ist an eure Systeme angebunden: Er legt den Termin im Kalender an, trägt die Anfrage ins CRM ein, prüft eine Buchung oder gibt dem Team Bescheid. Auch die Website selbst passt er dem Anliegen an, so wie Neo auf dieser Seite.
04Selbst ausprobieren
Der Companion der fiktiven Eventlocation „Alte Mühle“. Wähl eine Frage – rechts siehst du, woher jede Antwort kommt.
Eine Simulation mit festen Antworten aus der Wissensbasis rechts. Mit echtem Sprachmodell erlebst du das bei Neo, dem Companion dieser Website – rechts unten.
Der Companion erfindet nichts: Er antwortet aus einer kuratierten Wissensbasis, die aus deinen Inhalten aufgebaut wird. Und für alles, was Urteilskraft oder Fachwissen braucht, gibt es die eingebaute Weiche zum Menschen.
Der wichtigste Teil ist der unscheinbarste: die gepflegte Wissensbasis links. Sie entscheidet, ob der Companion nützlich ist oder nur höflich.
05Technische Umsetzung
- Kern ist ein Sprachmodell mit deiner kuratierten Wissensbasis als Kontext – bei üblichem Umfang gecacht statt über eine Vektor-Datenbank (einfacher und günstiger).
- Der Companion läuft als Komponente in deiner Website mit eigenem kleinen Backend; kein Fremd-Branding, kein externes Widget-Fenster.
- Anbindung an eure Systeme nach Bedarf: Kalender, CRM, Buchungs- oder Reservierungstool, Benachrichtigung ans Team per Mail oder Chat. Für jede Aktion ist festgelegt, ob der Companion sie selbst auslöst oder erst bestätigen lässt.
- Die Website-Anpassung ist eine Aktion unter mehreren: Auf dieser Site wechselt Neo die Ansicht passend zum Anliegen und erfasst Signale für das Gespräch.
- Leitplanken auf zwei Ebenen: Verhaltensregeln im Prompt plus technische Grenzen im Backend (Ratenbegrenzung, Eingabe-Limits, Moderation).
- Datensparsamkeit als Grundeinstellung: gespeichert wird, was vereinbart ist – Kontaktdaten getrennt und nur mit Einwilligung.
- Betriebskosten bleiben überschaubar: eine Antwort kostet im Betrieb typischerweise wenige Cent – das wird gemessen, nicht geschätzt.
zur einordnung · Diese Punkte zeigen, wie so etwas typischerweise gebaut wird – nicht, wie es bei dir gebaut werden muss. Was wirklich passt, entscheidet sich im Projekt: an deinem Bestand, deinem Team und dem, was sich danach gut pflegen lässt.